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Wie Sie Ihr lokales Geschäft trotz Corona-Krise am Laufen halten

Viele große Betriebe schicken Ihre Mitarbeiter aufgrund der Corona-Pandemie kurzerhand ins Home-Office, doch für viele kleine und mittelständische Unternehmen ist das keine Option. Denn lokale Geschäfte leben von der täglichen Kundschaft und dem direkten Kontakt in der Filiale. Genau dieser nimmt allerdings in den letzten Wochen durch Kontaktverbot, erzwungener verkürzter Öffnungszeiten oder gar Schließungen dramatisch ab.

Jetzt ist schnelles Handeln und Umdenken gefragt: Wie kann ich mein Geschäft trotz der Krise am Laufen halten? Wir haben die wichtigsten Maßnahmen zusammengestellt, mit denen kleine und mittelständische Unternehmen jetzt Ihre Existenz sichern können.

 

Gutscheine anbieten

Sollte Ihr Geschäft stark eingeschränkt sein, lohnt es sich jetzt Gutscheine für Ihre Produkte oder Dienstleistungen anzubieten. Durch diese generieren Sie jetzt Einnahmen und Ihre Kunden bekommen die Leistung sobald die Beschränkungen aufgehoben werden.

Eine besonders schnelle und einfache Lösung ist es, das eigene Geschäft bei helfen.berlin eintragen zu lassen. Diese ehrenamtliche Initiative bietet lokalen Geschäften die Möglichkeit, Gutscheine in verschiedenen Betragshöhen anzubieten. Dabei entstehen für die Geschäftstreibenden keine zusätzlichen Kosten. Nutzer können auf der Seite nach Geschäften in ihrer direkten Umgebung suchen, die sie so unterstützen wollen.

 

Ihre Produkte ausliefern

Für Gastronomiebetriebe ist es selbstverständlich, dass jetzt so viel wie möglich ausgeliefert wird. Doch warum sollte sich das Liefern nur auf Essen beschränken? Für viele weitere Produkte kann sich ein Lieferdienst lohnen, wie zum Beispiel diese Buchläden in Berlin zeigen.

 

Einen Online-Shop einrichten

Auch diese Maßnahme erscheint selbstverständlich, wird aber vor allen von kleinen Geschäften als zu aufwendig eingestuft. Viele Betreiber wissen nicht, wie man ein solches Projekt überhaupt angeht. Tatsächlich muss heutzutage niemand seinen Shop selbst programmieren – es gibt verschiedene Komplettlösungen für bestehende Websites.

 

Neue Öffnungszeiten bekanntgeben

Da es bisher noch keine Ausgangssperre gibt, machen sich Menschen weiterhin auf den Weg zu Geschäften in ihrer Nähe. Aber wer hat überhaupt noch offen? Damit sich der Gang lohnt, schauen die meisten online nach den Öffnungszeiten. Deshalb ist es gerade jetzt wichtig, diese aktuell zu halten und Änderungen sofort einzutragen – angefangen vom Google My Business-Profil bis hin zu Gelbe Seiten Online. Der einfachste Weg das umzusetzen ist die digitale Soforthilfe von Sellwerk, die noch bis zum 30.06. kostenlos genutzt werden kann. Mit dieser können Sie unter anderem alle relevanten Online-Verzeichnise gleichzeitig aktualisieren.

 

Die eigene Website aktuell halten

Auch auf der eigenen Website sollte jetzt ein Hinweis auf die aktuelle Lage gegeben werden. Vor allem Neuerungen wie Lieferdienste, Gutscheine und Online-Bestellungen sollten sofort erkennbar sein. Doch auch wenn sich am Betrieb erst einmal nichts ändert, sollte dies vermerkt werden. Nur so können Besucher sicher sein, dass es sich lohnt sich auf den Weg zu Ihnen zu machen.

 

Terminplanung transparent machen

Termine, die Sie mit Ihren Kunden vereinbart haben, müssen nun eventuell verschoben werden. Noch ist es schwer abzusehen, ab wann sich der tägliche Betrieb wieder normalisiert, doch auch ohne konkreten Ersatztermin können Sie bereits aktiv werden. Eine kurze Mitteilung darüber, dass Sie für Ersatz sorgen werden und in Kontakt bleiben, schützt die Beziehung zu Ihren Kunden. Warten Sie nicht, bis Ihre Kunden sich von selbst melden, sondern kommunizieren Sie proaktiv.

Außerdem können Sie Alternativen vorschlagen: Ein persönliches Beratungsgespräch lässt sich gegebenenfalls auch per Video-Übertragung durchführen. Eine Auswahl an kostenlosen Tools dafür finden Sie hier.

 

Die Social Media Präsenz verstärken

Um Social Media kommt spätestens jetzt kein Unternehmer mehr herum. Eine Präsenz auf Netzwerken wie Facebook und Instagram sorgt dafür, dass Sie Ihren Kunden auch im Bewusstsein bleiben, wenn diese Sie gerade nicht besuchen können. Über die sozialen Medien ist eine besonders emotionale und direkte Ansprache möglich, sowie auch der Austausch mit der Kundschaft. Fragen zur aktuellen Situation können beantwortet werden, und genau so können Sie Ihre Stammkunden dazu aufrufen, Sie jetzt zu unterstützen.

Besonders hilfreich ist es dabei, Ihre lokale Zielgruppe über die Follower der Seiten hinaus zu aktivieren. Das geht am besten durch die Bewerbung Ihrer Posts und erfordert nur so viel Budget, wie Sie selbst einsetzen wollen. Dank der detaillierten Zielgruppenauswahl werden Ihre Inhalte nur an Menschen ausgespielt, die sich in Ihrer Umgebung befinden und Sie vermeiden Streuverluste.

 

Fördermittel beantragen

Schon jetzt ist klar: Trotz aller Bemühungen, die Läden am Laufen zu halten, wird es für die meisten Geschäfte zu großen Einbußen kommen. Deshalb werden von der Politik derzeit besondere finanzielle Hilfspakete geschnürt. Wie Unternehmen jetzt konkret an diese Gelder kommen, können Sie in unserem Blogbeitrag zu dem Thema nachlesen: Corona-Virus und der Mittelstand – welche Fördermittel gibt es jetzt?

 

Wir wünschen Ihnen alles Gute in dieser schwierigen Zeit. Natürlich stehen wir Ihnen in allen Fragen rund um Ihre lokale Online-Präsenz weiterhin zur Seite.

Bleiben Sie gesund!

Emily Péterfia

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