HIGHLIGHTS

Lampenfieber – Was tun?

Im Vordergrund sieht man ein Mikrophone was ein Mann in seiner rechten Hand hält. Im Hintergrund erkennt mann dass er ein Anzug mit Hemd trägt.

Du stehst vor einem Publikum und möchtest endlich das vortragen, worin du so viel deiner kostbaren Zeit investiert hast. Und dann passiert es: Du fängst an zu zittern, kalter Schweiß läuft dir den Rücken runter und in deinem Kopf ist eine Leere. Lampenfieber. Jeder hat andere Symptome und durchlebt die Situation unterschiedlich. Für manche ein Albtraum. Auch ich kenne es nur allzu gut.
Doch was kann man dagegen tun?

Akzeptiere dein Lampenfieber

Nimm es als etwas Positives an. Es zeigt, wie wichtig dir dein Vortrag ist. Wenn man aufgeregt ist oder vor etwas Angst hat, bereitet man sich in der Regel besser vor und ist konzentrierter.

Lerne deine Umgebung kennen

Gehe vorher an den Ort deiner Präsentation und schau dir alles genau an. Wenn das nicht möglich ist, plane genug Zeit ein um vorher da zu sein. Falls du Technik benutzt: probiere vorher aus, ob alles klappt.

Affirmation

Rede dir gut zu. Immerhin hast du dich gut vorbereitet und bist auf dem neusten Stand. Du trägst etwas vor um dem Publikum etwas zu präsentieren oder zu erklären, du weißt am besten Bescheid.

Kontrolliertes Atmen

Sobald du spürst, dass die Aufregung wieder steigt: Atme tief durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus. Wenn es ganz schlimm wird: halte die Luft für 10 Sekunden an und spanne dabei alle Muskeln an. Dann langsam wieder ausatmen und Muskeln relaxen.

Karteikarten

Schreibe dir vorher Karteikarten. Wichtig ist es hierbei, dass du in Stichpunkten schreibst. Such dir Schlüsselwörter aus. Wenn du auf deine Karteikarten schaust, solltest du anhand des Schlüsselwortes sofort erkennen was dein nächster Punkt ist.
Mir hilft es, wenn ich meine Karteikarten an meine PowerPoint Präsentation anpasse. Ich schreibe mir dieselben Stichpunkte, die in der Power Point stehen, auf und ergänze, wenn ich dazwischen noch was anderes sage.

Videomaterial

Bereite kurze Videoausschnitte für deinen Vortrag vor. Während sich das Publikum auf das Video konzentriert, kannst du einen Moment durchatmen und deinen nächsten Punkt bedenken.

Körperhaltung

Meistens merkt das Publikum nicht, dass du aufgeregt bist. Falls doch ist eine gerade Körperhaltung und lautes und deutliches Sprechen wichtig, das strahlt Selbstsicherheit aus.

Sympathische Gesichter

Such dir ein paar „freundliche Gesichter“ im Publikum aus und versuche den Blickkontakt zu halten. Natürlich solltest du zum ganzen Publikum sprechen, aber sie sind deine Ankerpunkte. „Unfreundliche Gesichter“ kannst du so ausblenden.

Proben

Trage deinen Vortrag vor deinen Verwandten oder Freunden vor. „Übung macht den Meister“. Und das stimmt, so kannst du erkennen, an welchen Stellen es noch hackt und das beim richtigen Vortrag vermeiden.

Meist macht man sich mehr Stress als nötig. Ganz wichtig ist: mach dich nicht verrückt! Mach das Beste draus und denk an das befreiende Gefühl, das dich danach erwartet.

Viel Glück!

 

Text von: Miriam Bernat, Auszubildende zur Bürokauffrau (2019 – 2022)

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